Warum? Wenn ich mir denke: “Okay, du ignorierst jetzt JEDEN GEDANKEN an IHN!”, und das auch zwei Minuten funktioniert hat, dann ist es kontraproduktiv, wenn der Laptopbrowser mir als Seitenvorschläge “Facebook – Profil von IHM™” aufzeigt.
Männer und Laptops sind Schweine. Das Abi aber auch.
Over and out! Ich geh nun weiter die Psychoanalyse büffeln.
“Die Wette gewinnen wir sicher!”, Hase* zwinkert mir verschwörerisch zu. Bevor ich reagiere nehme ich erst Mal eine Fritte und tunke sie in Ketchup. “Mein Bauchgefühl trügt nicht”, sage ich und schieb mir das Kartoffelstäbchen in den Mund. Ich liebe die Gewürzmischung hier. Hase und ich sitzen mit einer monströsen Portion Pomme in einem Fresslokal in Schulstadt. Ich schlucke runter. “Du kennst das doch, Glück im Spiel, Pech in der Liebe.”
“Und Vice Versa”, kontert sie. “Und darum werden wir gewinnen”, sagt’s und schiebt sich ein paar Pommes in den Mund. “Ich sollte anfangen Lotto zu spielen”, werfe ich ein. Wenn Blicke töten könnten, wäre ich nun wohl nicht in der Lage dies zu schreiben.
Nur so zur Aufklärung, Hase und ich haben gewettet ob mich mein Date abschießt oder nicht. Den Korb, den habt ihr ja schon gelesen. Sie glaubt nicht, dass es ein Korb war. Ihr Freund ist dann – nach dem Korb – mit eingestiegen. Auch er glaubt nicht, dass das ein Korb war. Gewinnen sie muss ich ihnen vier Flaschen Whisky schenken und lade sie auf einen Abend Cocktails ein. Da ich jedoch gewinne, werde ich demnächst vier Flaschen Rum und einen Cocktailabend auf ihre Rechnung genießen.
“Bist du dir denn so sicher, dass ihr gewinnt, Hase?” “Ja, aber sowas von!” “Gut, ich erhöhe!”, schlage ich vor. “Ein Pärchenabend auf meine Rechnung wenn ihr gewinnt, 2 weiter Flaschen Ouzo mehr wenn ich gewinne.” Hase hält mir ihre Hand hin, ich schlage ein. “Deal!”, sagen wir beide. Ich stehe auf und meine: “Komme sofort wieder! Muss nur fix was holen!” Hase schaut mich überrascht an: “Was denn?” “Lottoscheine!”, eröffne ich ihr euphorisch. Wenn schon kein Kerl, dann halt Kohle.
Und das nächste Mal: Dramaqueen und ein Scheiß Timing
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*eine meiner besten Freundinne
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Anmerkung der Redaktion:
Alles basierend auf echten Ereignissen. Leider sitze ich gerade noch mitten in dieser Situation :/
So ich muss hier Mal wieder bisschen Schwung in den Blog bringen, die Deprieinträge will doch kein Schwein lesen (und in zwei Jahren, wenn ich den Blog wieder Mal durchlese werde ich trotzdem froh sein, sie gepostet zu haben *lach*) – darum zu einem viel besseren Thema: Arbeit.
Ich könnte von meiner Jobsuche berichten, meiner Überlegung ob es sich lohnt noch ein Mal die Barschule zu besuchen, meinem Wechselbad der Gefühle, wenn ich mit dem Service überfordert bin (Anfänger halt) oder aber von etwas, das mich wirklich aufregt: Schürzen. Immer wenn ich in die Arbeit komme, gibt es weder saubere Schürzen und Krawatten! Ich meine, in meiner Anfangszeit war mein Outfit auch eine Speisekarte (ein Hemd hat den Rotkohlfleck von meinem ersten Weihnachtsdinner immer noch auf dem Rücken…) aber HIMMELARSCHUNDZWIRN wir haben keine neuen Aushilfen, dafür aber fünf (5!) Schürzen, welche alle immer wie, sprichwörtlich, durch die Soße gezogen aussehen. Ich bin ja schon am überlegen eine eigene Schürze zuzulege, leider sind diese in einem ganz speziellen Rotton :/
Also liebe Aushilfen in Hotelrestaurants dieser Welt: Wenn sogar ich es nach einer gewissen Anlaufzeit schaffe meine Schürze sauber zu halten und euch diese hübsch brav ordentlich aufgehängt in der Garderobe zu parken, damit ihr glücklich und gepflegt in eine neue Schicht starten könnt, dann tut das bitte doch auch. Und wenn das nicht klappt, dann versucht doch bitte zumindest nicht eure Krawatten im Buffet zu baden. Ich wäre euch sehr verbunden!
Ich habe mich so eben entschlossen, nachdem dies die erste “Trennung” ist, welche mich körperlich und psychisch nicht komplett in meine gefühlten Einzelteile zerissen hat, sondern mich einfach nur in meinem Ego, meinem Selbstwertgefühl, meinen Erinnerungen, meiner Angst und weiteren Emotionen zurückgelassen hat, werde ich dieses Mal die Tween-Lösung wählen: Ich werde eine funktionelle Partysau! Ich habe keine Lust mehr alles so super lieb und ruhig zu machen. Ich komme gerade von ‘nem geilen Bar-Abend (gut, und ich habe so eben ein wunderliebes Arschloch abgesäbelt) und tanze alleine vor mich mit einem Lemon and Vanilla Caipiroska hin und habe mich entschlossen – fuck the party I can mothafuck’n live my life the way I want to and not the way I was taught to be! Yet there’s ways more to do as I’ve expected a long long time ago and fuck up the upscrewing love affairs.
Praktikon: Hey.. es tut mir Leid… aber Freundschaft, das funktioniert so einfach nicht. Ich mag dich zu sehr dafür [.. hier erwachsene Nachricht einfügen die ich auf Grund der Schonung meiner Emotionen nicht abschreibe..]
Der Andere: Ja, das ist ok.. ich muss mich einfach erst Mal austoben.
5 Minuten Später
Der Andere: Und du dich auch, bist ja noch jung und knackig.
Alter hat der Typ den Arsch offen? Ich mein ich verliebe mich fast in ihn weil ich denke er ist bodenständig und weiter als der durchschnittliche sechzenjährige Teenager – und dann das! Ich versuche das ganze, so wie ich bin, erwachsen, auszulotsen und dann das? Bin ich ein Idiot? Ich hab mich mehr als genug ausgetobt und er mein nur weil ich “jung und knackig” sei, sollte ich das nicht?
Jung und knackig bin ich gerade gar nicht. Ich war das Mal und er hat mich gerade motiviert sowas von an meinem Körper zu arbeiten und endlich wieder so auszusehen wie vor 3 Jahren und dann, wenn ich ihn wieder sehe, ihm so das Wasser im Mund zusammenlaufen zu lassen, ich werde mich einfach Mal wie das verhalten wie das, wofür er mich hält – ein unreifer fast-20-jähriger. Und charakterlich bin ich weiter, wenn ich nicht gerade herausgefordert werden. Arschoffen! Arschloch!
P.S.: So zur Anmerkung, er ist 7 Jahre älter als ich und meinte dauernd, dass er sich schwer tue, jüngere zu daten “weil die sich ja noch nicht die Hörner abgestoßen haben”. Hallo?!
Das ist Claudette Herbert Schweinehund. Mein heutiger Schweinehund. Da meine Faulheit so grenzenlos scheint, dass ein Schweinehund alleine nicht reicht, habe ich eine Schweinehund Farm. Aber das werde ich ändern! Ich werde ein besseres Leben führen! Mehr Lernen, mehr Sport, besser Essen, Geld besser einteilen, neue Freundschaften schließen und alte Kontakte pflegen, außerdem noch den Ritter in seiner strahlenden Rüstung und seinen Gaul aus dem Sumpf holen in dem er zu stecken scheint, denn er ist mittlerweile ein wenig zu spät. Aber erst morgen.
Alles in allem – Ferienzeit! Yippieyayeh Schweinebacke! Viel Spaß euch allen!