Archiv für den Monat Januar 2013

Das leidige Thema #3 – Gesund im Schlaf?

Ich bin hier, um vier. Okay, fast fünf aber vier reimt sich besser. In 2 Stunden klingelt mein Wecker – und ich kann morgen schon „ausschlafen“. Bis gerade war noch ein bekannter da, aber nur ne halbe Stunde. Schlafen konnte/wollte ich eh nicht.

Schlaf ist ein leidiges Thema in meiner Familie. Im Vergleich zum Schlaf, ist die Ernährung meiner gesamten Familie gesund und artgerecht. Und ich habe den kränkesten von allen. Ich schlafe unter der Woche viel zu wenig. Im Schnitt etwa 2-3 Stunden. Dann verschlafe ich den Nachmittag. Jedes Wochenende nehme ich mir vor das zu ändern. HAH, glaube auch nur ich. Das ist wie wenn man die Uhr umstellen würde. Auch wenn ich nach wie vor ein nachtaktives Wesen bleiben werde, habe ich mir vorgenommen ab sofort  einen 23 – 0 Uhr ins-Bett-geh-Rhythmus zu entwickeln. Ab Morgen wird das mit einen ein bis zweiwöchigen 23 – 1 Uhr ins Bett geh Rhythmus werde ich der Umgewöhnung wegen voran schieben. Über den Erfolg berichte ich dann nächstes Wochenende. Dann wird vielleicht auch Mal meine Rechtschreibung besser, immerhin habe ich dann GEHIRNKAPAZITÄT! (ugly) Denn Schlaf soll auch beim Abnehmen helfen und ich habe mir vorgenommen bis Mitte nächsten Monats bei etwa -10kg zu sein. Also bei etwa 66kg. Denn mein Idealgewicht sind diabolische 66,6kg smilie_devil_005– zumindest laut Berechnungen. Nur der Sport. Der wird mir ein wenig zu schaffen machen. Aber das wird noch! Aber äh zurück ins Bett… ich meine zum Schlaf. Also nicht, das was ihr jetzt denkt. Versautes Pack. Da ist dank meiner ü70 Ausstrahlung gerade nicht viel los. Also wird nur geschlafen. Und das soll ja auch das Ziel sein, nicht?

 

Und das nächste Mal bei „Das leidige Thema“:

Einkaufen

Unter anderem werde ich  mal ein paar Beispiele meiner Einkaufskörbe analysieren und auch einen oder zwei Blicke auf „Maggi-Fix“ und „Knorr-Fix“ Produkte werfen. Allerdings lasse ich Brühwürfel raus, für die hab ich mittlerweile einen Extra-Beitrag.

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Üben, üben, üben!

Übungsfläche bei mir Zuhause

 

So ganz Dori-Style ist mein Motto zwar nicht, aber üben, üben, üben einfach üben, üben, üben ist auch ein ganz hübscher Ohrwurm!

Warum? Nun ja, ich arbeite ja an einer Bar und so – nech? Und da pourt man auch (also das Ausschenken aus Flaschen mit den Ausgießern, die nennt man im englischen „pourer“, daher heißt das ganze pouren). Und ich habe gerade mal gedacht, ach komm, pourst mal wieder so zum schauen wie gut du noch bist.

Ich bin katastrophal! ugly

Ganze 50% habe ich genau eingeschenkt. Und das bei einer Toleranz von 0,1 Centiliter. Und wir sprechen hier von einem Raum von 1cl – 6cl. Schöne Scheiße – und sowas wie ich will an einer guten Bar arbeiten. Also wird ab sofort jeden Tag geübt! Und damit ich das nicht vergesse habe ich mir nun eine Rest-Januarliste erstellt, inspiriert durch diese nette Dame hier!

Dann habe ich heute auch erstmal drei Stunden geübt. Mir tut nun die Schulter weh – das ist ja schon fast Arbeit. Okay, es ist eigentlich Arbeit. Und nun habe ich mich schon auf 60% gesteigert. Ich bin begeistert ugly Nur leider produziere ich bei 5l etwa 7cl Schankverlust (also kippe ich daneben). Das ist viel. Das muss auch besser werden. Auslaufende Pourer nicht eingerechnet. Aber zumindest bieten die Dinger ne gute Ausrede!

 

Die Restjanuarliste enthält übrigens auch seeeehr viel lernen und ein paar Mal raus an die frische Luft gehen. Wenn ich schon eine ausgewogene Ernährung habe, will ich meinen Organismus gleich noch mit ewas O2 anreichern!

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Positive Seite des Krankseins

Die positive Seite des krank seins ist, dass ich nun meinen Andecheser Natur „Bio-Jogurt mild, Holunderblüte“ (sprich das mal wer am Stück aus!) aufessen kann ohne alle 10 Minuten ihn wegstellen zu müssen. Ekliges Zeug. Ich hab natürlich das halbe Kilo gekauft. Weil im Angebot. Und weil alle anderen Andechser Natur voll lecker.

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*rotz**röchel**hust*

Ich. bin. krank.

 

Wenn ich krank bin werde ich zu einem misanthropischen Einsiedler und bewerfe jeden der mir zu Nahe kommt mit leeren Taschentuchboxen. Natürlich kommt dieses Wochenende die Freundin meines Vaters zu Besuch. Der einzige Vorteil an dieser Sache ist, dass die beiden am Sonntag zu ihr in die Heimat fahren für ein paar Tage. STURMFREI – Yaaaay! Und krank – yaaaaay!

Man sieht auch an der Wohnung, dass ich krank bin. So ein leichtes, mittelschweres Extremchaos hat eingesetzt. Ich kann zumindest nur noch raten, welche Farbe mein Fußboden hat. Aber wen soll das auch interessieren, alles Lebende was mir näher als zehn Meter kommt und keine Vorräte an Cola und Pfefferminztee (ja, das kreuze ich wenn ich krank bin ugly) bei sich hat wird ausnahmslos zerstört! Also, sobald ich wieder gesund bin. Aber davor hoffe ich, dass sie sich zumindest infizieren und genauso vor sich hin siechen werden!

 

Naja, ich geh dann mal noch eine Taschentuchpackung holen.

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Anekdote eines Schulalltages

Wir mussten in Sozialkunde-Geschichte eine Pressekonferenz vorbereiten zum Thema Rentnerarmut… naja… jeder bekam eine Partei oder gehörte der Presse an. Und ich war SPD. Ich habe nichts gegen die SPD, viele Punkte im Parteiprogramm sind echt gut aber… sie sind mir suspekt. Und ich war SPD. Zusammen mit einer recht grünen Freundin sollten wir also unsere Ansprache vorbereiten und ich sollte sie dann auch vorstellen und die Fragen beantworten. Das ganze Projekt ging über mehrere Stunden. In einer sehr demotivierten Stunde schrieb ich einen meiner Lieblingssprüche bzgl. der SPD auf mein Notizzettel: „Wer hat uns verraten? Die Sozialdemokraten!“ Natürlich schön in rot. Die nächste Stunde war ich krank und meine Parteikollegin gab meinen Notizzettel mit unserer Rede ab. Mit meinem Spruch, denn ich vergaß ihn wegzuradieren.

Mein Lehrer in Sozialkunde-Geschichte ist SPD-Politiker. Er nahms mit Humor. Ich mochte ihn.

Dann bekam ich meine Note. Ich habe versucht es mit Humor zu nehmen.

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24 Stunden

In 24 Stunden ist Deadline. Abgabe. In 24 Stunden muss der Schulstempel auf meiner Seminararbeit sein. Nur dann ist sie eingereicht – alles andere ist 0 Punkte und damit keine Prüfungszulassung. Ich denke nur noch daran und schwanke im Fünf-Minuten-Takt zwischen prokrastinieren und korrigieren. Leider werde ich morgen auf Grund von akuter Prokrastination erst später zum Unterricht kommen. Ich hoffe die Unibibliothek stellt Atteste aus. Oder muss ich dazu noch in die Medizinbibliothek und mir ne Vorlage Kopieren? Kann ich das dann als Quelle in meiner Arbeit angeben und muss ich das auch auf dem Attest als Anhang vermerken?

Nur noch 24 Stunden. Wie schaffen das nur die Studenten, wenn ich in nem halben Jahr schon dem Wahnsinn nahe bin mit dieser Arbeit? Ich freue mich wenn sie weg ist. Dann wird gefeiert. Yiiiha!

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Labyrinth oder zu Deutsch: Universität

Also ich war ja dann heute mal an der kleinen Uni bei mir um die Ecke. Die bei der ich nächste Woche auch auf die lange Nacht der Vorlesungen gehen werde (und zwar von 20 Uhr bis 6 Uhr morgens werde ich alle Vorlesungen mitnehmen… obwohl eine lasse ich vielleicht ausfallen… Mittagspause und so). Und zwar für meine Seminararbeit wollte ich eine dortige Bibliothek durchwühlen. Genauer gesagt die Amerikanistik Bibliothek. Erst einmal – nicht gefunden. Wäre auch sehr abwegig sie anhand des Straßennamens als das selbe Gebäude wie das der Anglistik Bibliothek zu identifizieren in dem ich schon so oft ein und aus verkehrte, dass mich manch einer schon für einen waschechtenen Studenten hielt (diese Ähräääääää) und das obwohl ich bisher in Vorlesungen – wenn überhaupt – nur dekoratives Besitzermaterial war… obwohl… in der einen… da hab ich sogar nen Beitrag geleistet. *gedanklicher Einschub:*

Prof.: „What rune is this?“

Grillen zirpen. Ruhe. Stille.. hat sie nun ernsthaft die Studenten gefragt? Praktikon springt in den Schüler-Modus, reisst den Arm nach oben und gerade dass er nicht vom Stuhl springt zieht er die Aufmerksamkeit des Profs auf sich*.

Praktikon: „It looks like an a, that would the word make […]“

Prof.: „Correct!“

Amerikanistik und Anglistik teilen sich also ein Gebäude – also wusste ich schon einmal wo die Bibliothek wohn. Und im Gebäude erstmal an einer Gruppe Studenten vorbei direkt zu den Spinten meine Sachen einräumen. Und dann bin ich erstmal in die falsche Bibliothek. Nämlich Anglistik. Die wo ich eh schon öfters war. Gut. Also in die nächste Bibliothek. Wieder Anglistik. Hm Dritte Bibliothek wies auf Grund von Renovierungen an, Bibliothek 1 zu nutzen, da die bestände der zwei Anglistikbibliotheken so lange zusammengelegt wurden. I sense a pattern here.

Gut also mal auf dem Raumplan geschaut (welch abwegiger Gedanke) und siehe da – diese Gebäude hat drei Gebäude. Also auf der Suche nach Gebäude zwei mal wieder an den Studenten vorbei und direkt in eine geschlossene Tür gelaufen. Wieder an der Gruppe vorbei in den nächsten Gang. Sackggasse. Beim dritten mal bin ich sogar in einen Gang mit offenen Türen gelandet und siehe da ich war… draußen. Erst einmal 10 Minuten mit dem Hund eines Mannes gespielt der auf der Parkbank saß. Eine hübsche Boxermischlingsdame. (Ich habe normalerweise Angst vor allen Hunden die größer als eine Katze sind und ab Schäferhund laufe ich kreischend davon, aber Boxer, Möpse und Golden Retriever genießen meine volle Liebe!) Danach bin ich um das Gebäude herum, denn die blöße noch einmal an den Studenten vorbei zu müssen wollte ich nicht noch einmal geben. Also lief ich wieder zum Haupteingang ein, nahm die Treppe links vor dem Weg zu den Spinten und plötzlich war da ein Schild „Rechts, Gebäude 1 – Links, Gebäude 2“. Ich kam mir leicht verarscht vor. Am nächsten Tag meinte eine Freundin von mir übrigens, dass neben dem Raumplan auch ein Gebäudeplan wäre – ich bin der Meinung den haben sie einfach nachdem ich das Haus verlassen habe aufgehängt! Alles eine gemeine Verschwörung! Schließlich hatte ich noch 10 Minuten bevor die Bibliothek schließen würde, denn ich hatte ganz brav eine Stunde lang gesucht. Naja ich werde dann wohl Montag noch einmal hingehen, ist ja nur mein Abgabetermin. Verdammte Prokrastination!

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*evtl. künstlerisch leicht erweiterte Darstellung des Autors. In Wahrheit saß ich da und hab die Hand ein Stück in die Luft gehalten und wurde dran genommen, just in dem Moment in dem ich mich entschlossen hatte es doch wie sich kratzen aussehen zu lassen

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Barschichten sind toll!

Dieser Abend war von einer spontanen Schicht geprägt. Ich durfte mit meiner Chefin – eine sehr nette und kompetente Frau! – zusammen Arbeiten und hatte seit langem mal wieder fast nur Spaß. Gut ein Melon-Ingwer Spritz ging auf mich weil mir der Gast abgehauen ist (war aber nicht seine Schuld, ich hatte vergessen ihm mitzuteilen dass seine Gastgeberin nur alkoholfreie Getränke übernimmt… wer dum ist muss halt dafür gerade stehen). Aber auch sonst war es heute ein lektionsreicher und amüsanter Arbeitstag! Nicht nur, dass ich gelernt habe einen neuen Kaffeecocktail zu machen – neiiiin – ich habe gemerkt, ich werde besser! In einer Situation in der ich normalerweise  am Rad drehend und kreischend im Kreis gerannt wäre, bin ich ruhig geblieben und habe sogar alle Getränke in angemessener Zeit (>5 Minuten) hinbekommen.  Wenn man das jetzt mit einer erfahrenen Bardame wie Robin vergleicht wirkt das wie nichts, aber an etwas stressigeren Abenden (also alles was kein ruhiger Abend war :ugly:) war ich bisher immer einfach zu… durcheinander. Im ernst, das war wirklich motivierend! Aber dafür habe ich beim pouren gefailed – 1 von 3 war nicht maßgenau 😦

 

Und dann kam es auch noch zu dieser wunderbaren Situation:

Tollste-Chefin-Überhaupt: „Robert, da sind Gäste an der Theke, kannst du kurz, bitte?“ (Theke ist ihr Bereich gewesen)

Ich: „Japp, klar! Wunderschönen guten Abend!“

Gast 1: „Bonsoir!“

Gast 2: „Salut“

Freu! Ich konnte also mein Französisch wieder anwenden. Ich bin zwar übelst eingerostet, aber man hat gemerkt, dass den Gästen meine Mühe gefallen hat. Insbesondere der chinesischen Französin mit der ich deutsch-französisch gesprochen habe war erfreut, dass sie notfalls auch auf ihrer Muttersprache antworten konnte wenn sie das Deutsche Wort nicht kannte. Das lief dann in etwa so ab:

Ich: „Qu’est-ce que vous voulez boire?“

chinesische Französin (CF): „Ein Wasser bitte!“

Ich: „Mit oder ohne Sprudel? Mit Eis und Zitrone?“

CF: „Ähm… äh….“

Ich: „With gas? Ice and Lemon?“

CF: „San gas et avec glace mais non lemon, s’il vous plaît!“

Ich: „D’accord!“

CF: „Vielen Dank!“

Und die Lektion des Abends lautet: Ich muss abnehmen. Meine Arbeitshose wird eng :ugly:

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Etwas spät aber…

… nach meiner Uhr ist es erst 23:58 am ersten Januar!

 

FROHES NEUES JAHR EUCH ALLEN!!!