Üben, üben, üben!

Übungsfläche bei mir Zuhause

 

So ganz Dori-Style ist mein Motto zwar nicht, aber üben, üben, üben einfach üben, üben, üben ist auch ein ganz hübscher Ohrwurm!

Warum? Nun ja, ich arbeite ja an einer Bar und so – nech? Und da pourt man auch (also das Ausschenken aus Flaschen mit den Ausgießern, die nennt man im englischen „pourer“, daher heißt das ganze pouren). Und ich habe gerade mal gedacht, ach komm, pourst mal wieder so zum schauen wie gut du noch bist.

Ich bin katastrophal! ugly

Ganze 50% habe ich genau eingeschenkt. Und das bei einer Toleranz von 0,1 Centiliter. Und wir sprechen hier von einem Raum von 1cl – 6cl. Schöne Scheiße – und sowas wie ich will an einer guten Bar arbeiten. Also wird ab sofort jeden Tag geübt! Und damit ich das nicht vergesse habe ich mir nun eine Rest-Januarliste erstellt, inspiriert durch diese nette Dame hier!

Dann habe ich heute auch erstmal drei Stunden geübt. Mir tut nun die Schulter weh – das ist ja schon fast Arbeit. Okay, es ist eigentlich Arbeit. Und nun habe ich mich schon auf 60% gesteigert. Ich bin begeistert ugly Nur leider produziere ich bei 5l etwa 7cl Schankverlust (also kippe ich daneben). Das ist viel. Das muss auch besser werden. Auslaufende Pourer nicht eingerechnet. Aber zumindest bieten die Dinger ne gute Ausrede!

 

Die Restjanuarliste enthält übrigens auch seeeehr viel lernen und ein paar Mal raus an die frische Luft gehen. Wenn ich schon eine ausgewogene Ernährung habe, will ich meinen Organismus gleich noch mit ewas O2 anreichern!

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4 Gedanken zu „Üben, üben, üben!

  1. hijack sagt:

    Jetzt mal für die Blöden unter uns: Geht es darum, dass die Gläser alle möglichst gleich voll gefüllt werden, ohne große sichtbare Unterschiede? (Bzw, ja klar, halt eben darum, den Gästen nix zu schenken. *g*)

    Gastronomie wär nix für mich. oO Habe mal in einer Disse gejobbt, so nebenbei. Kasse und Garderobe ging gut, aber Tresen war eine einzige Katastrophe. *lol*

    • praktikon sagt:

      Nicht so ganz, es geht darum, dass in jedem Glas immer gleich viel ist. Und zwar die exakte Menge in cl. In einen Longdrink kippt man bspw. normalerweise 4cl Spirituose. Und die jedes Mal abmessen ist zwar genau, aber in Deutschland nicht der Normalfall und es kostet Zeit. Die Gläser sind nur in der Reihe, damit ich nicht jedes Mal absetzen muss und abmessen sondern eben 8 Gläser in einer Reihe durcharbeiten kann. Manchmal kommt in alle Gläser das selbe, manchmal etwas unterschiedliches. Und dann komm ich mit meinem Minimessbecher und es folgt die Stunde der Wahrheit *dramatische Musik*

      Ganz im Ernst? Im Diskoandrang würde ich auch nicht mehr Wissen wo der Kopf steht. Ernsthaft Respekt für die Damen dort.

      • hijack sagt:

        Wir kriegten leider damals nicht mal eine Einweisung. oO Als dann ein Gast (durchaus unter meiner Aufsicht) über den Tresen griff und sich sein Bier selbst zapfte, weil er das (also mein) Elend nicht mit ansehen konnte (ich hatte noch nie zuvor ein Bier gezapft und keine Ahnung, wie man das hinkriegt, ohne erstmal ein Glas voll Schaum zu haben), ist mein Chef bald ausgeflippt. *prust*

        Naja, wäre aber auch mit Wissen kein Job für mich. Ständig da stehen, lächeln bis grinsen, weil man gute Laune verbreiten muss, puuuuh.
        Meinen Respekt an alle, denen das liegt.

        Und dass es in den Gastronomie-Ausbildungen extrem hart zur Sache geht, habe ich schon mehrfach miterlebt. (Eine einstige Bekannte hatte Restaurantfachfrau gelernt. Ja, so hieß es, glaube ich. Was man da schon beim Decken der Tische alles beachten muss… oO)

      • praktikon sagt:

        Echt nicht? Also Bierzapfen klappt auch erst seit ein paar Schichten wirklich bei mir. Davor hab ich immer Literweise Schankverlust produziert und mancher Gast ist vor der Zapfanlage fast verdustet. Ist alles eine Übungssache. Aber dein Chef scheint mir ja… sehr sympathisch.
        Ach das ständig dastehen und Lächeln macht gar nix, ganz schnell hat man im Gastraum immer das Lächeln drauf und merkt es gar nicht. Bis man hinten steht und plötzlich einen Flunsch zieht.

        Oh ja, Tische eindecken. Insbesondere bei runden Tischen krieg ich immer Rüffel, dass das Besteck gerade liegen muss. Und die ganzen Regeln schreibt man sich sogar als Aushille irgendwann auf *lach* (… oder zumindest ich, der zu blöd ist sich das zu merken.) Also Respekt an deine Bekannte!

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