Archiv für den Monat Mai 2013

Bewunderung

Ich bewundere sich schon wie du das ganze schaffst! Abi, Arbeit, Haushalt für zwei Personen schmeißen und so.

Das hat die Oma heute gesagt. Ich finde es normal und keine besondere Leistung, klar haben es andere einfacher aber das einzige was mich an dieser Situation stört ist das Stigma „Wohnt noch bei Vater“ – weil ich eben kein Hotel Mama (oder Papa) hab wie’s viele damit verbinden… bei der Partnerwahl echt ein bescheidener Ausgangspunkt! Aber das ändert sich die nächsten Monate noch – Projekt eigene Wohnung rückt in greifbare Nähe 😀

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Nachtschicht

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Jeder Merker steht für einen wichtigen Themenbereich… das wird lustig!

Nun ist es soweit, in 178 Stunden geht die erste Prüfung los. Eigentlich ist diese erste Prüfung Deutsch, aber das ist ein Fach.. das schafft man schon immer irgendwie. Pädagogik und Psychologie als auch Mathematik sind meine zwei Problemfälle. Es sind noch 178 Stunden die ich bestmöglichst ausnutzen sollte. Die letzten Wochen hab ich das mit dem Lernen nicht so auf die Reihe gekriegt. Und das muss sich jetzt ändern. Auch wenn ich gedanklich noch viel bei IHM™ hänge, muss ich mich jetzt Mal wirklich davon losreissen und weiter machen!

Aber warum ist das überhaupt so nervig mit Pädagogik/Psychologie? Man denkt doch, dass das ein irrsinnig tolles und interessantes Fach sein muss! Ist es auch. Scheiße zum Lernen ist es trotzdem. Denn wenn man in dem Themenbereich Heil- und Sonderpädagogik vier oder fünf Definitionen zum Thema Behinderung lernt ist das… grenzwertig interessant.

Ich werde euch auf jeden Fall auf dem Laufenden halten, wie diese Nachtschicht rumgeht!

22:31: Artikel geschrieben. Ziel für heute Nacht festgelegt: Heil- und Sonderpädagogik komplett Lernen. Wenn möglich vielleicht noch etwas Watzlawick oder Organisationspsychologie hinterher.

22:42: Grey’s Anatomy IST gute Lernbegleitung! Ganz ehrlich! Echt jetzt!

23:15: Verschiedenste Formen der Behinderung und deren Entstehungmöglichkeiten auf Karteikarten notiert. In Blau. Blau wirkt beruhigend.

23:26: Ich mach Mal ’ne Pause vom Nichtstuen.

23:51: Ich hasse Definitionen. Hab‘ mal die großen Karteikarten rausgeholt. Definitionen für Behinderungen sind grauenhaft.

23:55: Wer hat eigentlich Erlebens- und Verhaltensstörungen von den Behinderungen abgetrennt. Nur weil das eine keine organische Ursache hat *grummel*?!

00:13: Ich hasse, hasse, hasse Abitur!

00:21: Grauenhafte Erkenntnis. Ich muss auch ein ökologisches Konzept (ökologisch meint in diesem Fall, dass ein Schwerpunkt auf den Einfluss der Umwelt auf das Individuum gelegt wird) lernen – auch wenn es nur für Vergleiche sein wird. Ich hasse ökologische Theorien!

00:32: Kurzes Down. Hole RedBull. Ich HASSE emotionale Verstrickungen vorm Abitur.

01:54: Mist, eingenickt! Ich bin doch eigentlich ein Nachtmensch?! Aber gut, beenden wir das Projekt Nachtschicht für heute.

01:55: Noch ein Mal durchlesen!

01:55:30: Heil- und Sonderpädagogik ist die Theo.. Oh! Sieh an! Ein Sauerstoffatom in der Lu… ZzzzzzZzzzz…

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Geschützt: Dramaqueen und ein beschissenes Timing

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Erkenntnis: Mein Laptop hasst mich.

Warum? Wenn ich mir denke: „Okay, du ignorierst jetzt JEDEN GEDANKEN an IHN!“, und das auch zwei Minuten funktioniert hat, dann ist es kontraproduktiv, wenn der Laptopbrowser mir als Seitenvorschläge „Facebook – Profil von IHM™“ aufzeigt.

Männer und Laptops sind Schweine. Das Abi aber auch.

Over and out! Ich geh nun weiter die Psychoanalyse büffeln.

Geschützt: Die Wette

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Auf dem Klo

Ich sitze hier auf dem Klo. Also, nicht wie ihr denkt sondern wirklich auf dem Klo. Deckel runtergeklappt, gegen die Wände meiner scheisshauszelle gelehnt und… genieße die zeit für mich. Alleine. Wie ich es gewohnt bin. Während der Rest meiner Klasse Mathe hat sitze ich hier und höre mit an wie das Handy meines Zellnachbars zum vierten Mal vibriert.
Und ich denke nur daran, dass er sich nicht gemeldet hat :/ Da hat man ein wunderschönes Date gehabt, sich EXTRA rasiert. Und dann keine Rückmeldung 😦
Männer sind Schweine. Ich kuschele jetzt erst Mal weiter mit dem Klo und werde mir dann einen extraschokoladigen Schokodonut holen. Gegen die Diät und so.

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Der Fahrkartenautomat

Ich habe ein Date. Heute Abend. Und als ich so beim umziehen vom Schlaf- (mein Unterhemd von Gestern und meine boxershort) in mein Alltagsoutfit (ein tshirt, eine frische Boxershort und eine Hose) so auf meine Brust blicke fällt es mir auf: Shit seit 3 Wochen nicht rasiert.
Also wieder raus aus den Klamotten, unter die Dusche gesprungen, eingeschäumt, Rasierer aus der Halterung genommen, angesetzt, abgezogen und gewundert. Die Haare sind da wo sie vorher waren. Ein Blick auf den Rasierer verrät: Klingen stumpf, außerdem hat das Mistding ebenfalls Haare wo keine sein sollten. Rasierklingenpackung gecheckt: Leer. Und es ist Sonntag. scheisse irgendwie nicht so gut. Ich muss also zum Flughafen fahren. Oder als Pelzträger zur Verabredung gehen. Nachdem Pelz aber aus der Mode ist und ich weder von PETA noch von Greenpeace mit roter Farbe dekoriert werden will entscheide ich mich für den Flughafen. Schnell das Bankkonto überprüft, noch schneller Inventur gemacht und beim weg aus der Haustüre noch eben die Einkaufsliste geschrieben. Den Drahtesel gesattelt und auf zum Bahnhof. Dort angekommen erst ein Mal zum Fahrkartenautomat geschlendert. Man hat ja noch 5 Minuten. Routiniert die kennummer eingegeben, den 50er eingesteckt und auf den Druck gewartet. Nichts. Stattdessen kommt der Schein unten wieder raus. Ich schaue aufs Display: Für die 25€ Karte nimmt er keine 50er. Toll. Dann halt einen 20er und etwas Kleingeld versenkt. Und nun die Monatskarte ausgewählt. 79€. 50er rein. Plötzlich srrrrp kommt er unten wieder aus. Laut Anzeige wird er aber akzeptiert. Schneller Check ob ich Falschgeld erwischt habe, nö ist echt oder eine blendend gute Fälschung. Schein noch Mal glatt gedrückt. Wieder rein. Unten wieder raus. Prozedere noch Mal von vorne. Ich wähle die Karte noch Mal neu aus. Wieder streckt der Automat mir den Schein entgegen. Ich habe das Gefühl er streckt mir nun die Zunge raus.
Was nun? Rüber zum anderen Gleis gejoggt, noch eine Minute, Karte ausgewählt, ersten 50er rein, surren und warten, akzeptiert. Nächsten 50er rein, surren, warten, akzeptiert. Karte rausgeholt. Noch 30 Sekunden. Wechselgeld erwartet – Hand vor die Scheinausgabe gehalten. Plötzlich macht es pling pling plonk plonk und es fallen 21€ in ein und zwei Eurostück in die Auffangkassette. 10 Sekunden verbleiben. Ich grapsche mir das Geld, stopfe es in meine Hosentasche und renne zum anderen Gleis in der Hoffnung die einfahrende S-Bahn noch zu erwischen. Ich Drücke wie wild auf den Sesam-öffne-dich-Knopf der Türe. Nichts geht auf. Scheisse.
Nun habe ich den Entschluss gefasst, das zu bloggen und meine EC-Karte nicht mehr daheim liegen zu lassen „um Geld zu sparen“.

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