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2 419 200 Sekunden

Ich habe mir ein Ziel gesetzt. Dieses Ziel dürfte sich in der von warmen Farben und heißer Schokolade geprägten Jahreszeit vermutlich jeder setzen: Abnehmen.

Da ich meinen Körper zur Zeit auf Lactose-Intoleranz (ihr wisst schon, das wo man Sahne, Milch und Co. nicht mehr so ganz verträgt) testen muss, dachte ich mir ich könnte meine Ernährung gleich umstellen. Ich hatte nämlich, Abitur und Arbeit sei Dank, 10 Kilos zugenommen – und die müssen wieder runter.

Das Ziel der 2 419 200 Sekunden* ist simpel: Acht Kilogramm müssen runter. Das Idealziel sind zehn Kilogramm. Ich möchte dabei mindestens wieder versuchen Sport zu treiben und euch in Form eines Berichtes mindestens ein Mal die Woche bericht erstatten.

Warum fragt ihr euch ausgerechnet dieses Ziel? Jetzt? Zwei Wochen vor meinem Geburtstag? „Kurz“ vor Weihnachten? Nun, wir stellen uns einen Starbucks in der Münchner Innenstadt vor. Menschenmassen, Kaffeeduft, das Geräusch, welches wie ein Schwein im Todeskampf klingt, wenn man einen Milchschäumer falsch in die Milch steckt, weiche Sessel und noch mehr Menschen Dort trifft das Psychohörnchen einen nicht all zu schlecht aussehenden jungen Mann wieder, mit dem es selbst Mal was hatte. Bei einem Kaffee unterhält man sich über dies und jenes (mein Haus, mein Auto, mein Job, mein Pferd) bis der nicht all zu schlecht aussehende Mann sagt: „Aber du hast auch ein wenig zugenommen, oder? Ich find das ja süß, so ein bisschen Babyspeck.“ Mein Latte Macchiato mit Schoko- und Karamellsirup etwas braunem Zucker und extra Sahne wanderte damit in meinem Geiste schon in den Gulli. Hatte der Typ mich da gerade ernsthaft als in umschriebener Form als fett betitelt? Ich war geschockt.

Und so wurde das seit Wochen vor mir hingeschobene Vorhaben endlich festgelegt: Abnehmen.

 

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* oder einfach gesagt vier Wochen

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Privatparty

Eine sehr interessante Beobachtung bei einer Privatparty im Altersschnitt von 19-26: Anstelle eines Kinder- und eines Erwachsenentischs gibt es einen Single- und einen Pärchentisch. Alle Singles hatten sich um die Couch und ihren Tisch versammelt, spielten Saufspiele und redeten über pikanteste Themen wie den letzten Freund und warum er im Bett gequiekt hat, während die Pärchen am Esstisch saßen und ein Brettspiel nach dem anderen verschlangen.

Ich war irgendwie froh Single zu sein o_O

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Geschützt: Dramaqueen und ein beschissenes Timing

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Kleine Wochenendanekdote

Ich sitze auf der Bank, vor meinem Cocktail und schaue ein wenig herum. Erschöpft vom Tanzen (was ich im Club gerne mache, aber nicht kann) nuckle ich an meinem Cocktail und starre gedankenverloren gerade aus. In meinem Kopf bin ich gerade bei dem Schnuckel mit dem karierten Hemd. Leider hat er eine Freundin. Ich grinse ein wenig bei dem Gedanken, wie ich sie an eine gute Freundin vermittle und …

„Ich hoffe für dich, dass du stockschwul bist!“

Plötzlich steht eine seltsam aufgetakelte Tusse neben mir und schaut mich wutentbrannt an. Ich reibe mir kurz mein linkes Ohr, in welches sie gerade hineingebrüllt hat. „Was, wie, wer, ich? Ja, ich bin schwul, warum?“ Frage ich etwas irritiert zurück. Sie schaut einen Moment genauso verwirrt wie ich. „Du hast doch meine Freundin angegafft, ganz klar! Die will nix von dir!“ Ich schaue sie mit hochgezogener Augenbraue an und entgegne: „Ich auch nicht von ihr. Falsches Geschlecht. Hab gerade nur nachgedacht und nicht deine Freundin begutachtet, sorry wenns so gewirkt hat!“ „Den Scheiß kannst du wem anders erzählen!“ Sagts und stakst auf ihren (zu) hohen Absätzen davon. Unbeeindruckt von diesem Zwischenfall drehe ich mich zur Seite und beobachte nun den Bildschirm, auf welchem verschiedene Cocktails angepriesen werden. Zufälligerweise tanzt darunter das karierte Hemd.

Und das nächste Mal nehme ich eine Indoor-Sonnenbrille mit. Hatte ich mir doch das letzte Mal schon vorgenommen.

(So ähnlich in echt mir dieses Wochenende passiert, den genauen Wortlaut weiß ich aber nicht mehr. Ich war halt doch gedanklich woanders und das war nicht mein erstes Getränk.)

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