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Bitte warten Sie… die nächste Antwort könnte ihre sein!

Ich hab Bewerbungen fürs Praktikum nach meinem Kurs geschrieben. Und an einer bin ich besonders interessiert. Und ich warte, warte, warte und warte auf eine Antwort. Ist das jetzt keine Antwort und als Absage gemeint? Kommt da noch etwas?

Ich meine mir geht es darum, Praxiserfahrung zu dem zu sammeln was ich im Kurs lerne, also werde ich im Endeffekt eine Gratisarbeitskraft sein – also sind die Wahrscheinlichkeiten genommen zu werden doch nicht so gering, oder? Oder mögen die Betriebe keine Kurzzeitpraktikanten? Warte ich einfach zu kurz? Ist eine Woche noch zu wenig Zeit?

Die meisten Bewerbungen habe ich online geschrieben – ich aktualisiere meinen E-Mail-Eingang kontinuierlich.

Maaaaaaaaaaaaaaaan… antwortet mir! Und wenn es ne Absage ist, ich will eine Antwort!

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To-Do Liste bis September

So, nachdem meine Ferien jetzt begonnen haben und ich mich an meine Ziele für die Ferien am Schluss nicht mehr erinnere möchte ich sie hier notieren und am Schluss (Anfang September) werde ich zusammenfassen wie es aussieht 😉

  • Den Kurs machen
  • Darüber werde ich ja noch genauer berichten 😉

  • Abnehmen
  • Ich war gerade auf der Waage – da muss ein wenig runter (auch am Bauch *hüstel*)

  • Sport treiben
  • Kondition und so 😛

  • gesund werden
  • Hab mich erkältet 😦

  • Mindestens 2 Bücher fertig lesen (und hier rezensieren)
  • Ich hab soooo lange nichts mehr gelesen :((!! Muss mal wieder sein!

  • Praktikum zum Kurs machen
  • Ja erklärt sich von selbst 😉 Praxiserfahrung und so.

  • Entspannen
  • Muss auch mal sein!

  • Weltherrschaft
  • So ne Kleinigkeit für Zwischendurch.

    Was habt ihr für Ziele für die Ferien gehabt?

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    Deutsche Pappnasen

    … oder für was steht das DP beim nationalen Briefträgerverein? Ich hoffe doch für Pappnasen. Ich bin vom örtlichen Kuverfetischistenklub ja sehr viel gewöhnt, aber heute haben sie mich echt auf die Palme getrieben. Ich komme heim, sehe den gelben Wisch im Kasten und denke mir „Aha, meine Lernunterlagen, endlich!“. Mein Paket ist somit nur 10 Fahrminuten mit dem Rad und 20 Anstehminuten von meiner Höhle entfernt. Und da wir erst 11 Uhr haben, kann ich mir gleich dann bei dem leckeren Chinesen daneben was zu Essen holen. Guter Plan, aber ich habe meine Rechnung ohne die örtliche Briefmarkenbeobachterorganisation gemacht – denn diese hat sich entschieden, genau heute ohne großartige Ankündigung ihren Betriebsrat zu versammeln. Und dabei muss man ja die Filiale zu machen. Komplett. Sogar den Bank-o-Mat haben sie eingesperrt. Also bei der Chinafrau schnell was zum trinken mitgenommen und zur nächsten Filiale in der Stadt – welche nur Pakete annimmt aber keine abgibt. Mit einem Blick auf meinem Zettel meinte der Herr hinterm Schalter dann: „Wissen ’se, da müssen ’se rüber innä ander Städt, nech? Da drüben, dat Nebenandorf!“

    Ja. Ne. The Fuck? Was macht das Paket DORT?!

    Okay, auf zum Bahnhof. S-Bahn knapp verpasst. Warten. S-Bahn erwischen. Scheiße, Mittagsverkehr! Lauter Menschen und es ist dabei auch noch richtig schwül! Aber hey, endlich die Station von Nebenandorf. Und die Post ist auch noch direkt am Bahnhof! Jackpot!

    Also rein in die Post, 15 Minuten warten, gelben Zettel hingehalten und die Frau geht das Paket suchen. Ich bin so kurz vorm Ziel als sie zu mir zurück kommt und mich mit großen brauen Augen anschaut: „Sie wohnen aber schon in Nebenandorf?“ „Nee ich wohne in Heimatkaff!“ „Dann müssen sie zur Filiale dort!“ Mir entgleisen die Gesichtszüge: „Aber da steht eindeutig Nebenandorf! Und Heimatkaff hat zu!“ „Ihr Paket ist trotzdem dort!“ Meint die Dame, drückt mir den Zettel in die Hand und wendet sich dem nächsten kunden zu.

     

    Näää, oder? Haben sie kurz was dagegen wenn ich in ihre Tischkante beiße? Ich versuche auch eine weniger sichtbare Ecke anzuknabbern.

    Ich ziehe also geknickt von dannen und schaue nochmal an der heimischen Hundefeindefront vorbei, ob sie nicht zumindest am Abend auf machen. Leider nein. Ich darf also morgen Nachmittag nach der Arbeit noch einmal hinhetzen wegen der tollen Öffnungszeiten (Werktags sogar bis 16 Uhr!!) und mein Paket holen. Wirklich, sehr toll. Mal wieder. Gott sieht meine Tischkante gerade verführerisch aus.

     

    P.S.: Alle die für die DP arbeiten sollen sie sich nicht all zu sehr angegriffen sein, aber denkt doch mal bei manchem wahnsinnigen Organsiationsplan auch mal ein wenig an die Kunden – immerhin habt ihr unser Paket auf das wir seeehnsüchtigs warten 😉

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    Wie auf heißen Kohlen

    Ich sitze hier und warte und warte und warte und aktualisiere meinen Maileingang. Denn ich habe mich für einen Kurs angemeldet! Was für einer das ist, verrate ich erst in zwei Wochen wenn ich euch über die Kurstage berichte (und das hoffentlich daran anschließende Praktikum in eben diesem Bereich) – aaaaaber ich muss warten. Und zwar auf die Unterlagen die mir per E-Mail zum vorlernen zugesendet werden. Und das „c.a. zwei Wochen vor Kursbeginn“.

    Ich sitze hier wirklich wie auf heißen Kohlen!

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    Vordrängler

    Ich traf gestern, auf dem Heimweg von der 3. Geburtstagsparty in 48 stunden, einen ehemaligen Gast wieder. Beim Mcdoof in der Innenstadt. Neben dem Fastfoodgiganten war nämlich eine riesige Party im Gange, welche ein Konzern ausrichtete der auch bei uns öfters mal tagt. Und auch damals schon, als ich ihn das erste mal traf stand er an, allerdings an einer Bar welche sich direkt vor der Servicestation befand (die mit Sichtschutz abgetrennt war von der Bar). Und der gute Mann hatte es damals nicht so mit warten, also stellte er sich direkt neben den dritten in der Reihe nur um sich bei der nächsten Bewegung vorzudrängeln. Leider konnte ich das meiner Kollegin nicht sagen bevor er bedient wurde da meine eigenen Gäste auch versorgt werden wollten – aber diese Dreistigkeit ist mir im Gedächtnis geblieben.

    Wieder zurück im großen M war also wieder eine Schlange bei der einzigen offenen Kasse. Also stellt er sich neben mich (dem dritten in der Reihe) und Schritt bei der nächsten Bewegung vor. Oder wollte, denn ich schritt unbeirrt weiter – er auch und so standen wir nebeneinander. Ich schaute zu diesem Konkurrenten rüber. Seine Haare zurückgegelt, im Sportsacko mit gestreiftem Hemd und Jeans, die Augen schon leicht glasig und das Parfum konnte auf Grund der Alkoholausdunstung nicht mehr als teuer oder billig erkannt werden.

    Der Mann: „Achschuldischungschabeimichegkeiaosl“

    Der Praktikon: „Wie bitte?“ (Ich weiß nicht ob es gelalltes Englisch war oder doch Deutsch)

    Der Mann: „Ach entschuldigung, habe ich mit etwa vorgedrängelt? Das tuuut mir aber leiiid“ (1. Immernoch lallend, 2. den letzten Teil so künstlich betont, dass ich nicht wusste wie ich reagieren sollte also einfach nur nickte)

    Der Praktion: *nickt und zustimmt*

    Der Mann: „Ach Wissen sie bei der Veranstaltung von *großkonzern* gibts nichts zu essen, aber dafür können wir uns gratis Betrinken!“

    Der Praktikon: „Ahh, okay, ja von dem Konzern habe ich schon gehört, aber…“

    Ich konnte nicht mehr aussprechen denn die Dame vor mir zuckte mit ihrem Bein und in genau diesem Moment sprang er schon förmlich vor, so dass er die Kundin mit ihrer Bestellung fast noch umriss – aber er hatte es geschafft vor mir dort zu sein. Und der Idiot von Kassierer macht auch nichts.

    Aber Murphys Law hat auch manchmal seine Lücken, denn keine 2 Sekunden später machte ein aufmerksamer Kollege die nächste Kasse auf und winkte mich rüber und dann schaffte ich es doch noch meinen Burger zu bestellen und meinen Bus zu erwischen. Aber wenn mir dieser gegelte Lackaffe noch einmal begegnet, dann…

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    Neues aus dem Infusionszimmer #3

    Infusion Nummer drei stand an. Und dieses Mal wollte ich zu meiner Ärztin! Immerhin hatte ich frei und konnte so in Allerherrgottsfrüh (9 Uhr Morgens) zur Medizinfrau. Meine Hausärztin hatte noch keinen Patientin und war selbst am Empfang. Also die 10€ gezahlt und mein Monatsrezept geholt und dann der Dame den gelben Zettel gegeben.

    Frau Dr.: „Sie wissen, dass es sich um eine Selbstzahlerleistung handelt?“

    Praktikon: „Japp. Ist das letzte Mal heute, habe es drei Mal verordnet bekommen.“

    Frau Dr. „Ohne Kortison?“

    Praktikon: „Ja, hab ich mich auch schon gewundert…“

    Frau Dr.: „Ok, ich muss es dann nur noch bestellen, es ist am Montag dann da!“

    Praktikon: „Urghs… ähm ok brauchen sie nicht, ich will die Therapie ungern unterbrechen, ich frage bei einem anderen Arzt nach, aber vielen herzlichen Dank!“

    Also drei weitere örtliche Ärzte abgeklappert und einen weiteren im Nachbarort. Die HNO-Ärzte waren überfüllt und die Praxishelferinnen schmissen mich schon bevor ich etwas sagen konnte wieder raus. Die Hausärzte hatten es nicht. Also wieder auf in die Bereitschaftspraxis. Fall erklärt, Infusion bezahlt und ab in den Raum.

    Ein junger, fescher Arzt kam rein, plauderte ein wenig mit mir über München (ich war einer der ersten Patienten des Tages) und legte mir fix den Zugang. Und von draußen kam Livemusik von zwei Männern mit Trommeln. (Praktisch so ne liege am Fenster), als diese von der Polizei wegkomplimentiert wurden war es erstmal ruhig. Und ich sah, dass in gut 15 Minuten das erste drittel der Infusion schon in mir war – Wow, dachte ich nur. Und plötzlich kam wieder Musik an meine Ohren – drei Jugendliche mit neonfarbenen Caps schafften es mich mit ihren Handys bis in den dritten Stock zu beschallen. Sehr… angenehm… Und da kamen meine Freunde die Gesetzeswächter wieder.

    Und ehe ich mich versah war die Infusion leer. Wow. Etwas mehr als 30 Minuten später war ich durch – unglaublich. Wenn man das mehrstündige Infusionsdrama am Tag zuvor bedenkt, einfach genial. Um einem Fünfer leichter, der ist nämlich in die Kaffeekasse gewandert, verließ ich dir Praxis und möchte allen Arzthelferinnen und Ärzten welche in Bereitschaftspraxen arbeiten nur noch eines sagen:

    Richtig fett Danke! 

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    Kartenwahnsinn

    Ich bin ja immer ein wenig chaotisch, aber meine Bank ist noch etwas chaotischer. Der lebende Beweis ist diese Geschichte.

    Ich hatte es geschafft meine EC-Karte in einer Filiale meiner Bank vergessen. Also rufe ich paar Tage später dort an, ob die Karte gefunden worden sei – ja ist sie und an die Hauptverwaltung geschickt worden, die ich anrufen soll deswegen. So rufe ich also bei der Hauptverwaltung an. Die Karte ist dort aber noch nicht. Aber wenn sie dort ist, sollte sie an meine Filiale weitergeschickt werden, welche sie an mich weiterschickt. Dauer: Etwa eine Woche. Gut. Also wird gewartet.

    2 Wochen später

    Meine Bargeldvorräte sind langsam aber sicher leer. Sehr leer. So leer, mein Geldbeutel könnte ein schwarzes Loch sein. Also muss ich innerhalb der Öffnungszeiten bei der Bank sein und dort mit Personalausweis und Kontonummer Geld abheben. Nun, ich besuche die Schule und gehe nebenher arbeiten, an sich nicht schlimm, zumal ich gerade Ferien habe, wenn die einzige Filliale der Bank am anderen Ende der Stadt wäre (die Bank gehört jedoch zur Vielebankengruppe™ gehört und ich deswegen immer bei der Bank um die Ecke an den Automaten gehe). Und meine Arbeit am anderen anderen Ende. Und dazwischen muss ich irgendwie auch immer nach Großkuhdorf pendeln um zur Schule zu kommen (wobei ich dies nur noch zwei Mal die Woche machen muss – Seminarphase rockt!). Und da die Bank auch nur Montag bis Freitag von 8 bis 16 Uhr offen hat, wird es zeitlich wirklich eng. Aber gut, wird halt in die Bank gehetzt (vor der Arbeit, schick in Hemd und Anzughose), die Schlange verflucht und am Ende die Schalterfrau mit einem netten Lächeln um einen Fuffi vom Konto gebeten. Ach und ob meine Karte denn schon angekommen sei. „Wie? Ihre Karte? Ich schau mal nach… Nein, die haben die in der Hauptfiliale noch.“ Ich glaube ich hab die Frau in dem Moment angeschaut wie ein Hirsch die Autoscheinwerfer. „Aber… sie können doch einmal anrufen, hier die Telefonnummer. Ich drücke ihnen die Daumen.“ Und so wurden ich und mein Geld hinauskomplimentiert. Am nächsten Tag also angerufen und nach zehn Minuten in der Warteschleife erfahre ich, meine Karte wurde deaktiviert. „Möchten sie denn wieder eine Karte haben?“, fragt mich die nette Dame. Natürlich wollte ich das!

    So und langer Post kurzer Sinn: Die Karte ist seit einer Woche da. Fehlt nur noch der PIN, welcher (laut meiner Filiale) das Postzentrum heute verlassen sollte.

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